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Der erste Eintrag - Einleitung zur Einleitung

Also, worum geht's, liebe Gemeinde?

Erst mal - wer's noch nicht gemacht hat - unbedingt anschauen, was unter "über" steht. Also genau links oben von hier.  D o r t  ist nämlich die  e r s t e  Seite, während   d i e s   hier die   z w e i t e   Seite ist. Also noch mal: Bitte  e r s t   die  e r s t e   Seite lesen, also   d a s   da links oben unter "Über",  d a n n   die  z w e i t e, also   d i e s   hier von "über" rechts weiter unten. Erst links oben unter über, dann von über rechts unten hier. Ist doch ganz einfach. Ich habe das in den Kategorienapparat der Germanistik (denn für Kategorien habe ich was übrig, was jeder stöhnend bemerken wird, der sich hier durch die Einträge weiterquält) als "betont inhaltverdämlichende Präpositionsverfremdung" eingeführt. So, und wer mich jetzt schon nicht mag, muss damit rechnen, dass sich dieser Eindruck vertiefen könnte. Vielleicht sollte er jetzt schon aufhören mit dem Lesen.

Lesen sollte man das unter "Über" auch, um die Sache mit dem Fotoalbum zu kapieren, das links mit dem Link "Links" verlinkt ist, also "Auf Tour" unten links unter "Links". Man kann da auch einfach raufklicken. Irgendwas kapiert man todsicher auch so. Zumindest von dem Moment an, da ich Fotos reingestellt habe. Etwas detaillierter werde ich's in der Einleitung erklären. Ganz am Ende sicher, in der Ausleitung zur Einleitung.

Was kann man noch tun, um oberflächliche Mehnschtriemer vom Lesen abzuhalten? Leute, es könnte schwer werden für euch! So viel Text am Anfang und noch so wenig Bild! Heutzutage halten das nur wenige aus! Nur ideologisch Bekiffte oder stahlharte Intellektuelle!

Vielleicht  sollte ich an dieser Stelle meinen ehemaligen Freund Jochen St. aus B. als mahnendes Beispiel dafür erwähnen, was passieren kann, wenn man sich durch meine Formulierungen wurschtelt. Er hatte sich lange auf mich eingelassen. Zu lange wohl, deshalb ist er u. U. nicht mehr mein Freund. Auch das weiß ich nicht, denn er verleugnet sich standhaft. Hoffe, ihm ist nichts passiert. Aber dem Jochen habe ich jahrelang Einblicke in mein früheres Leben gegeben, und er war anfangs so begeistert, dass er sogar einen Verlag einschalten wollte. Ich hatte drauflosgeschrieben wie nach einem Dammbruch. Die Vorlage bildete das Leben. Aber es war so prall gefüllt mit den herrlichsten Ausmalthemen, dass ich mich verzettelte. Ich verzettle mich sowieso dauernd; wenn ich all die Zettel an mein Leben noch hinten drankleben dürfte, würde ich hundertachtzig werden. (Das war eine rhetorische Bemerkung, keine arithmetisch geprüfte.) Und dann wollte ich nebenbei noch meine Reisen mit einarbeiten, und das war's dann.

4.13 00:03

4.4.13 22:13


Der zweite Eintrag - Einleitung zur Einleitung

Versuche mal, eine Straßen- und Schienenbeschreibung so  hinzukriegen, dass jemand sie bis zum Ende liest! Da macht man sogar bei  Frodos Wanderung im "Herrn der Ringe" einen Seitensprung. Genauso  springt man großzügig über G. R. R. Martins Schilderungen der  Anzugsordnung seiner Protagonisten im "Game Of Thrones" hinweg und sucht  lieber gleich die Stelle, wo sie aufeinander losdreschen. So ist das eben - Action fürs Gehirn, Beschreibungen fürs Auge. Dass es eigentlich andersrum sein sollte, ist die Illusion von Utopisten. Und nun  stelle man sich mal hundert Rostocker Straßen, hundertzwanzig Paar Schienen im flachen Rostocker Vorland und  dreihundert meiner Versuche vor, dem armen Jochen diese Verkehrswunder  s c h r i f t l i c h    nahezubringen! Na ja, und nu isser nich mehr mein Freund und will partout nich mehr mit mir spielen. Vielleicht. Wobei ich es, ehrlich gesagt, ja auch  nie schaffte, das Ganze zu Ende zu schreiben, weil ich es da jedes Mal  vorher bis zum Ende hätte lesen müssen.

Jochen, kannst rauskommen, es gibt jetzt bald Fotos!

Das  ist das eine - ich kann jetzt einfach was zeigen. Bilder. Die Crux ist das  andere: Beim Jochen habe ich mein Pulver verschossen. Oh, das ging ja  heiß her damals von der Erklärung der Welt bis hin zum politischen  Kabarett! Aber meine Lust hat merklich nachgelassen. Jede Lust, also  auch die am Fabulieren. Und die am Denken. Und wer schreibt schon gerne ständig dasselbe noch mal auf, wenn er vor nicht allzu ferner Zeit ständig dasselbe noch mal aufgeschrieben hat? Bully hätte gesagt: "Ja,  haben wir denn überhaupt noch Zeit für so was?" (Richtig, als er im "Traumschiff 'Surprise' " gebeten wurde, die Erde zu retten. Oder die Welt. Oder irgendwas in der Art.) Ich werde ja gleich  sechzig! Und da schraube ich den Anspruch erst mal so niedrig, dass man  sich zu Recht die Frage stellen kann, warum man sich das angucken  sollte: Bilder von meinen Fahrten in den letzten zwanzig Jahren. In echt  beschissener Qualität. Bis auf die Gegenfrage "Und warum nicht?" fällt mir nur eine blöde Antwort ein: Man sollte ja gar nicht. Aber man könnte. 

Arne Feuerschlund, unser stadtbekannter  Wahl-Rostocker Weihnachtsjongleur, sagt beim allweihnachtlichen  Jonglieren immer: "Fragt sich jetzt jemand: 'Warum macht er das?' Ich  mache das, um euch zu begeistern!" Wenn's denn nur auch bei mir so  einfach wäre. Ich weiß ja noch nicht mal das. Ich mach's einfach.

So, und nun wäre es innerlich sinnvoll sich niederzulegen, um den vollen Sinn des Niedergelegten zu verinnerlichen.

 

5.4.13 22:14


Der dritte Eintrag - Einleitung zur Einleitung

image

Vielleicht starte ich die ganze Chose mal mit diesem Dia. Aufgenommen wurde es mit einer "Exa I a" in den allerersten Maitagen 1988 in Waldheim, also in meiner zweiten Heimat Sachsen, in derem Herzen zu liegen sich das touristische Waldheim gerne brüstet. Dennoch ist das Superdia nicht einfach nur Teil eines "Heimatfilms". Vielmehr leiteten das Foto und die Tour, auf der es gemacht wurde, meine „Ostfilmära“ (OFÄ ) ein, die bis zum September 2006 andauern sollte, also immerhin mehr als achtzehn Jahre. Nicht umsonst habe ich diesen Zeitraum ja vollmundig auch gleich "Ära" genannt.


image Chemnitz-Waldheim-Döbeln-Riesa und als Maßstab die Entfernung Waldheim-Leipzig 

 

Waldheim liegt auf der Bahnstrecke von Chemnitz (1988 noch Karl-Marx-Stadt) hoch nach Norden über Döbeln nach Riesa und damit ganz schön weit (süd)östlich von Leipzig. Klingelt’s schon von wegen "Ostfilm"? Aber in Waldheim war ich damals höchstens zwei Stunden. Und vorher war ich nie da und hinterher auch nicht. Nur im Herbst 1998, also über zehn Jahre später, schaute ich aus dem Zugfenster noch einmal auf den Ort – auf meiner „Sachsenfahrt I“ (Videotour 053) als Rostocker. Ich kenne ihn bis heute nicht. Die Sehnsucht vieler nach Waldheim dürfte sich auch in Grenzen halten, obwohl die Justizvollzugsanstalt auf Fotos ganz gemütlich wirkt. Zu DDR-Zeiten saßen hier politische Häftlinge, und die werden es nicht ganz so gemütlich gefunden haben.

Was man auf dem Foto von Waldheim sieht, ist in der Tat eine Jugendherberge. Und die Leute davor gehören zum Jugendherbergspersonal. Sinnigerweise allerdings zu dem einer anderen "DJH". Trotzdem wollen sie alle hier in Waldheim rein. Wie der Knipser auch, meine Wenigkeit höchstdaselbst. (Würde ich mich "Fotograf" nennen, bräche sicher ein Scheißsturm los oder wie das heißt.) Wir waren dort mit der kompletten Mannschaft zu Gast. Zum "Erfahrungsaustausch", wie der offizielle Deckname einer solchen Aktion lautete. Mich gibt’s auch heute noch, meine Arbeitsstelle, die lange als "Jugendtouristenhotel 'Kurt Kresse'" geadelte Jugendherberge Großdeuben bei Leipzig (eigentlich ja bei Markkleeberg), schon seit 1991 nicht mehr. Dort hätte man mich 1988 gefunden - als "Programmgestalter". Aber was soll's - es wurden noch ganz andere Betriebe abgewickelt. Die Jugendherberge Waldheim wohl leider auch. Und auch meine steile Karriere. Heute nennt man mich "Stadtbegleiter". Zumindest in der Saison, wo ich fünf Monate lang vom Hartz-IV-Empfänger zum "Aufstocker" mutiere. Die Zeit dazwischen, also die zwischen Programmgestalter und Stadtbegleiter, soll Hauptgegenstand der Abhandlungen und Fotos werden. In 25 Jahren sammelt sich einiges an. Mitunter waren unter all den Tiefen sogar gewisse Höhen zu erkennen.  

Natürlich werden selbst mittelklassige Fotoamateure nicht unbedingt ausflippen, wenn sie mein Hammer-Dia sehen. Eher werden sie entgeistert abwinken. Das Recht haben sie zweifellos. Das unbearbeitete Original sieht sogar noch viel schrecklicher aus! Fotografieren war damals eben viel schwieriger als heute, und ich kann es selbst heute noch nicht besonders gut. Auch habe ich ja nie behauptet, dass das Foto  a n   s i c h   bemerkenswert wäre. "Historisch" ist es nur im Rahmen meiner bescheidenen privaten Belange, als Zäsurenindikator eben. Jetzt soll es den illustrativen Anlass bieten, über vier wichtige Voraussetzungen zu reden, die man kennen sollte, wenn man sich auf die Mammutfotoschau einlassen will, die hier zu starten ich immer noch beabsichtige. (Noch hat’s mir niemand ausgeredet.) Sowohl über meine Biographie als auch über Richtung und Ablauf kürzerer und längerer Touren sowie Fragen zur bildlichen Dokumentation des Ganzen sind sie alle miteinander verbandelt – chronologische, fototechnische, geographische und „reiseterminologische“. Und wer jetzt noch mit von der Partie ist, will das Ganze vielleicht wirklich lesen. Und später auch gucken. Wenn's soweit ist. Herzlich willkommen!

Also beginnen wir endlich mit der Einleitung. Von DDR-Zeiten wird da noch oft genug die Rede sein.

 

 

7.4.13 14:21


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